Der neue Honda Accord

Flotter Schichtarbeiter mit Stil

[15.02.2008] Auto-News

Sportliches Design, ein umfangreiches Sicherheitspaket, verbesserte Fahreigenschaften sowie umweltschonende Motoren, die laut Hersteller alle bereits schon jetzt die zukünftigen Euro-5-Emissionsgrenzwerte erfüllen. Durch die Kombination dieser Kernwerte will Honda mit den neuen Modellen Accord und Accord Tourer seinen Anspruch als ernstzunehmende Alternative im D-Segment demonstrieren. Der sportlich-elegante Charakter des neuen Accord ist geprägt von einer im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich breiteren und etwas flacheren Karosserie. Die markant ausgeprägten Radläufe betonen die Spurweite. Durch seine straffe, athletische Form und insbesondere seine imposant gestaltete Frontpartie ist der neue Accord auf den ersten Blick als Kind der Honda-Familie zu erkennen.

Noch deutlicher als die Limousine unterscheidet sich der Tourer von seinem Vorgänger. Immer noch vielseitig und vorbildlich variabel präsentiert sich der neue Tourer optisch nicht länger nur als praktischer Lademeister, weil sein Design - insbesondere auch im Heckbereich - deutlich ansprechender und dynamischer ist. Das Honda Advanced Safety Paket ADAS (Advanced Driver Assist Systems) ist optional für die Top-Ausstattung des 2.2 i-DTEC Diesel und den 2.4 i-VTEC Benziner erhältlich. Durch die Kombination von drei innovativen Assistenzsystemen steht ADAS für ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit.

Mittels einer hinter der Frontscheibe positionieren Kamera erkennt der aktive Spurhalteassistent LKAS zuverlässig jegliche Abweichungen von der Fahrspur, die zu gefährlichen Situationen führen könnten. Wenn der Fahrer nicht selbst eingreift, führt das System das Fahrzeug durch aktive Lenkeingriffe der elektrischen Servolenkung, in die Fahrspur zurück. Die Hoheit der Kontrolle behält dennoch jederzeit der Fahrer, der das System durch aktives Lenken "überstimmen" kann. Auf dem japanischen Markt kommt das LKAS bereits seit 2002 im Accord und seit 2003 im Oberklassemodell Inspire zum Einsatz. Seit 2006 bietet Honda das System im Accord und Legend auf dem englischen Markt an.

Das bereits aus dem Legend und CR-V bekannte präventive Fahrerassistenzsystem CMBS kommt nun auch im neuen Accord zum Einsatz. Es misst mittels eines Millimeterwellen-Radars den Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug und warnt den Fahrer zunächst vor einer möglichen Kollision. Im Notfall leitet das System eine Notbremsung mit bis zu 60 Prozent der vollen Bremsleistung ein und kann einen Unfall dadurch vermeiden oder seine Auswirkungen zumindest wesentlich mindern.

Die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC nutzt das Millimeterwellen-Radar des CMBS zur Einhaltung eines konstanten Abstands zum voraus fahrenden Fahrzeug - begünstigt damit entspanntes Fortkommen insbesondere auf längeren monotonen Fahrten. Die einzelnen System-Komponenten des Honda Advanced Safety Pakets ergänzen die passiven Sicherheitssysteme des Accord und machen Hondas Mittelklasse-Modell zu einem der sichersten Fahrzeuge in seinem Segment. Alle Accord-Modelle verfügen über Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzern vorn, zweistufige Airbags vorn (Beifahrerairbag abschaltbar), Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags über die gesamte Wagenlänge sowie ISOFIX-Befestigungen und Haltegurtverankerungen für sichere Kindersitzbefestigung im Fond. Aktive Kopfstützen an den Vordersitzen vermindern im Falle eines Heckaufpralls, die auf die Halswirbel einwirkenden Kräfte deutlich.

Der neue Accord gehört zu den ersten Modellen mit einer Motorenpalette, die bereits jetzt die ab September 2009 geltenden Emissionsgrenzwerte der Euro 5-Norm erfüllt. Die außergewöhnliche Umweltverträglichkeit geht nicht zu Lasten des Fahrvergnügens: Alle Motoren verfügen über ein Plus an Leistung, eine im Vergleich zum Vorgänger bessere Kraftentfaltung sowie eine deutlich höhere Durchzugsstärke - bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch.

 Wie die erste Generation von Hondas Hightech-Diesel ist der neue i-DTEC Motor kompakt, leicht, laufruhig und akustisch sehr kultiviert. Durch neuste piezoelektrische mehrstufige Kraftstoffeinspritz-Technologie, eine effiziente Abgasrückführung und einen serienmäßiger Diesel-Partikelfilter konnten die Emissionen nochmals deutlich verringert werden. Gleichzeitig konnten Leistung und Drehmoment zu Gunsten eines sportlicheren Fahrverhaltens gesteigert werden. Mit einem Plus von 10 PS gegenüber der ersten Generation verfügt der i-DTEC Motor über eine Leistung von 150 PS/110 kW bei weiterhin 4.000 min-1. Das maximale Drehmoment von 350 Nm wird bei 2.000 min-1 erreicht.

Der 2,0 Liter i-VTEC Benzinmotor bietet ähnliche Leistungswerte wie sein Vorgänger - 156 PS bei 6.300 min-1 - weist jedoch eine in seiner Klasse führende Kraftstoffeinsparung und CO2-Reduzierung auf. Zu den wichtigen technologischen Neuerungen zählen Ventile mit größerem Durchmesser, ein optimierter Ventilhub, eine optimierte Ventilsteuerung sowie ein erhöhter Luftdurchfluss.

Der 2,4 Liter i-VTEC Benzinmotor ist leistungsstärker und liefert nun 200 PS bei 7.000 min-1 und ein maximales Drehmoment von 233 Nm bei 4.500 min-1 statt bislang 190 PS und 223 Nm. Erreicht wurden diese Werte durch ein höheres Kompressionsverhältnis von 11,0:1 (bisher 10,5:1), Ventile mit größerem Durchmesser, eine überarbeitete Ventilsteuerung und reduzierte Abgassystemdrücke. Alle drei Motoren sind serienmäßig mit 6-Gang Schaltgetrieben kombiniert, wobei für den 2.0 i-VTEC und 2.4 i-VTEC ein 5-Gang Automatikgetriebe verfügbar ist. Das 5-Gang Automatikgetriebe für die Benzinmotoren verfügt über Schaltwippen am Lenkrad und lässt sich in der Position "S" sequentiell manuell schalten.