Autoreifen
Quelle: Bedrin

Autoreifen

So kaufen Sie die richtigen Autoreifen

[04.08.2014] | al

Bei der Wahl der Autoreifen für Ihr Auto sollten Sie verschiedene Faktoren beachten, um das optimale Produkt für Ihren Fahrzeugtyp zu kaufen. Dabei sind nicht nur ein griffiges Profil, Langlebigkeit und eine gute Qualität entscheidend. Hochwertige Reifen verbessern auch das Fahrverhalten des Kraftfahrzeugs und schonen durch einen geringen Rollwiderstand die Umwelt. Bekannte Marken wie Michelin, Continental, Goodyear, Bridgestone oder Pirelli produzieren seit vielen Jahren auf höchstem Niveau und belegen daher bei den jährlichen Reifentests in der Regel Top-Platzierungen. Besonders günstige Anbieter z.B. aus China konnten in den letzten Jahren hingegen selten überzeugen. Achten sich daher nicht ausschließlich auf den Preis von Reifen. Entscheidend ist die Verarbeitung und Qualität - und die hat ihren Preis.

Reifenlabel hilft bei der Kaufentscheidung

Vor einer Kaufentscheidung sollten Sie sich in jedem Fall ausgiebig über die Eigenschaften der einzelnen Reifenprodukte informieren. Dabei helfen kann das Reifenlabel, das laut Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung seit November 2012 auf jedem Autoreifen, der in der EU als Neuware verkauft wird, aufgebracht werden muss. Das Label bewerten den Autoreifen nach den drei Kriterien Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und Außengeräusch

Sommerreifen und Winterreifen

Reifenwechsel
Informieren Sie sich vor dem Kauf von Autoreifen über die Produktegenschaften. Qualität sollte Vorrang vor dem günstigsten Preis haben! © imageteam

Reifen und ihre Eignung hängen im Wesentlichen von der Beschaffenheit des Untergrundes ab. Doch auch die Umgebungstemperatur und die Lagerung der Pneus wirken sich auf ihre Belastbarkeit aus. Sommerreifen sind mit Ihrer Gummimischung für Straßenverhältnisse ohne Schnee ausgelegt. Als Qualitätsmerkmal gilt ein geringer Rollwiderstand bei maximalem Grip (Haftung). Winterreifen sind durch Material und Profil speziell für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse optimiert. Beide Arten von Autoreifen weisen zudem spezielle Reifenprofile auf, die die Qualitätseigenschaften zusätzlich erhöhen. Profillose Reifen, sogenannte "Slicks", werden heutzutage nur noch im Motorsport eingesetzt

Allgemeine Tipps zu Autoreifen

  • Kantsteine möglichst nie überfahren. Geht es gar nicht anders, stets einen stumpfen Winkel einschlagen und ganz langsam rollen.
  • Abgefahrene Reifen sind ein Sicherheitsrisiko - daher regelmäßig Profiltiefe messen!
  • Luftdruck alle 14 Tag kontrollieren. Ruhig mit 0,2 bar mehr, als die Herstellungsvorgaben vorsehen, befüllen.
  • Bei längere Standzeit durch Aufbocken des Wagens Räder entlasten.
  • Caravan-Reifen durch Abdecken vor UV-Licht schützen.
  • Gelagerte Reifen von Chemikalien fern halten.
  • Mit Felge liegend, ohne Felge stehend lagern.

Reifensuche - Reifen günstig kaufen

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Reifenhersteller

Folgende Reifenhersteller werden bei der Produktsuche berücksichtig: Continental, Kumho Tires, Falken High Performance Tyres, Good Year, Marshal Tyres, Avon Tyres, Bridgestone, Firestone, Roadstone Tyres, Pirelli, Yokohama, Fulda, Dunlop, Toyo Tires, Michelin, Hankook, Vredestein, Uniroyal, Kingstar, Matador, Nankang, Federal, Euro-Performer, Maloya, Wanli Radial Tires, Semperit, lee, GTradial, Barum, General Tire, Goodride, Maxxis, Pneumant, Nexen Tire

Autoreifen kaufen

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FAQ über Reifen

Wofür steht eigentlich 205/55 R 16 WR?

  • 205 Reifenbreite in mm
  • 55 Verhältnis von Höhe zu Breite
  • R Code für die Reifenbauart (R = Radialreifen)
  • 16 Felgendurchmesser in Zoll
  • W Symbol für zulässige Höchstgeschwindigkeit (V = bis 240 km/h, W = bis 270 km/h, ZR innerhalb der Größenbezeichnung = über 240 km/h)

Wie finden Sie die richtige Reifengröße für Ihr Fahrzeug?

Die zulässigen Reifengrößen finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein oder -brief unter Punkt 20 bis 23.

Was müssen Sie bei der Umrüstung auf Breitreifen beachten?

Sollte die gewünschte Reifengröße in Ihrem Fahrzeugschein/-brief vermerkt sein, können Sie den Reifen bedenkenlos fahren. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfen Reifengrößen und Felgen nur nach Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers bzw. einer technischen Prüfung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen und daraufhin ausgestellter Anbaugenehmigung verwendet werden. In jedem Fall sind bei der Reifenzuordnung die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges sowie Auflagen und Hinweise des TÜV, des Fahrzeug-, Rad- und Reifen Herstellers zu beachten.

Nützliche Hinweise für einen korrekten Einsatz der Reifen.

Den Reifendruck mindestens alle zwei Wochen bei Umgebungstemperatur kontrollieren (auch den des Ersatzreifens). Bei der Luftdruckkorrektur die Luft möglichst nicht aus den Reifen ablassen, solange diese warm sind. Um die Quetschbeanspruchung auf die Reifen auf ein Minimum zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Reifendrücke auf 3,2 - 3,5 bar zu erhöhen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.

Auch der Reifenverschleiß sollte regelmäßig kontrolliert werden; dabei ist zu berücksichtigen, daß die Leistungen auf nasser Fahrbahn mit zunehmendem Profilverschleiß merklich abnehmen. Deshalb sollten die Reifen gewechselt werden, wenn die Profiltiefe ca. 3 Millimeter erreicht hat. Die Reifen der beiden Achsen alle 10.000 - 15.000 km untereinander tauschen, um den Verschleiß zu optimieren und alle vier Reifen zusammen wechseln.

Wenn nur zwei Reifen gewechselt werden, sollten aus Sicherheitsgründen die beiden neuen auf die Hinterachse montiert werden. Der schnelle Luftaustritt (Perforation oder Platzen) eines Reifens der Hinterachse führt zu einer unmittelbaren Instabilität des Fahrzeugs, so daß der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Genau wie beim plötzlichen Verlust der Bodenhaftung in der Kurve, etwa auf nasser Fahrbahn, könnte dieses Ereignis zu einem schwer kontrollierbaren Übersteuern (Heck überholt Schnauze) führen.

Nach Stößen oder Perforationen sollte der Reifen von Fachleuten - auch auf der Innenseite - kontrolliert werden. Einer Beschädigung des Reifens sollte auf keinen Fall zu geringe Bedeutung beigemessen werden.

Es ist gefährlich, in einen schlauchlosen Reifen einen Schlauch einzulegen, da es beim Aufblasen zu Lufteinschlüssen zwischen dem Schlauch und der (Luft undurchlässigen) Innenwand des schlauchlosen Reifens kommen könnte. In diesem Fall käme es zu einem kontinuierlichen Scheuern des Schlauchs gegen die Reifeninnenseite, was sehr bald zu einer Zerstörung der aus Schlauch und Reifen bestehenden Einheit führen könnte. Dies hätte noch schwerere Folgen, wenn es bei einem auf der Hinterachse montierten Reifen passieren würde.

Wird das Fahrzeug längere Zeit auf Flecken von Öl, Diesel oder Lösungsmitteln ganz allgemein abgestellt, führt dies zu einer Schädigung des Reifens, da diese Substanzen die Mischungen, aus denen der Reifen besteht, angreifen; gleiches gilt für kohlenwasserstoffhaltige Substanzen, die für die Reinigung der Reifenflanken verwendet werden.

Auch die übermäßige Verwendung von Schneeketten auf nicht verschneiten Straßen kann die Reifen nachhaltig schädigen.